Ganz anschaulich: das Judentum.
Prof. Kuschel während des Vortrags.
Reger Austausch über das Gehörte.
Noch mehr intensive Gespräche.
Zum Glück gab es auch Pausen, in denen es nicht regnete...
Prof. Kuschel
Nicht nur vom Wort allein lebt der Mensch...
... sondern auch von der traditionellen Gemüsesuppe.
Sr. Helene Wecker bedankt sich beim Referenten.

Kinder Abrahams. Konsequenzen für Juden, Christen und Muslime in Europa

Beim 12. salvatorianischen Begegnungstag, der am 7.11.2009 in der Mädchen-Realschule Mater Salvatoris in Kerpen-Horrem stattfand, stand ein sehr aktuelles Thema auf dem Programm: „Kinder Abrahams. Juden, Christen und Muslime in Europa.“ Etwa 190 Freunde und Mitglieder der salvatorianischen Familie aus ganz Deutschland und einige aus Belgien trafen sich zur Begegnung und zum Austausch über das Thema. Dazu kamen zwei Salvatorianerinnen, die aus Nazareth bzw. Emmaus angereist waren.

Professor Dr. Karl-Josef Kuschel von der Universität Tübingen, Professor für Theologie der Kultur und des Interreligiösen Dialogs, zeigte im Impulsreferat auf, wie wichtig für uns das Wissen um die Grundlagen der Religionen und Kulturen von Juden, Christen und Muslime ist. Die existentielle Auseinandersetzung schließlich reicht an die Wurzel unseres christlichen Selbstverständnisses und vertieft die theologischen Grundlagen der Religion. Aus der gemeinsamen Wurzel im Glauben Abrahams könnte das Miteinander in echter Sorge und Verantwortung füreinander, ja das Sich-Kümmern umeinander das Ziel sein. Durch die hohe Politisierung der Thematik „Muslime in Europa und der Welt“ sind diese tiefen Fragen bisher kaum beachtet worden.

In Gesprächsgruppen tauschten sich die Teilnehmer über das Gehörte aus.

Dieser Tag brachte allen einen großen Gewinn an Wissen und Sensibilisierung für den interreligiösen Dialog. 

Die SDS-Band unter Leitung von Martin Buchheit wirkte in bewährter Weise nicht nur bei der Eucharistiefeier, sondern lockerte auch die Plenums-Phasen aus.

Den Vortrag von Prof. Kuschel können Sie hier herunterladen.