Hier geht's lang!
Auch heute füllt sich die Kirche wieder mit bekannten und unbekannten Gesichtern - bzw. den dazugehörigen Menschen.
Das sieht nicht nur gut aus, das schmeckt auch gut!
Ganz wichtig ist natürlich der Austausch beim Kaffee.
Erzählen kann man eigentlich immer.
Siegfried Rosenow berichtet von der Weggemeinschaft.
Musikalische Begleitung beim Gottesdienst.
Wir gestalten gemeinsam den Weg.
Die Spuren, die wir hinterlassen, zeugen von Dank, Freude, Traurigkeit, Wünschen und Sehnsüchten.
Christoph Saerfeld betet die Fürbitten.
Segen kommt nicht nur von oben - jeder kann segnen.
15 Jahre Weggemeinschaft - auf dem Weg.
Auch diese verdienen es, einmal groß herauszukommen.

20.01.2011: zuhause ... beginnt jeder Weg

Wie schon gestern beginnt der Tag mit dem Morgenimpuls der St. Matthias-Bruderschaft Neuwerk in der Klosterkirche. Anschließend füllt sich das Refektorium zum Frühstück mit allen Teilnehmern.
Die Morgenimpulse der Bruderschaft finden in jedem Jahr statt, normalerweise in Pfarrkirche und -heim. Für die Bruderschaft "beginnt jeder Weg" zum Hl. Matthias nach Trier in der Klosterkirche (und endet dort auch), so dass die Mitglieder, Freunde und Bekannte in diesem Jahr in der Festwoche bei und beten. Die diesjährigen Besinnungstage stehen unter dem Motto "Hören, Sehen, Reden".

Nachmittags feiert die Salvatorianische Weggemeinschaft ihr 15jähriges Bestehen.

Beginn ist mit einer Meditation in der Klosterkirche. Fußspuren leiten die etwa 60 Besucher in die Kirche - und anschließend auch ins Kloster. "Wege" und "Spuren" sind die Leitgedanken, die am Abend auch das Abendlob durchziehen. Mitglieder der Weggemeinschaft gestalteten die ruhigen Gebetszeiten. Gemeinsam auf dem Weg zu einem Ziel hin, einander unterstützen, miteinander gehen, in den Spuren Jesu und seiner Apostel. Beim Abendlob hatte jeder und jede die Gelegenheit, seine Bitten, Wünsche, Lob und Dank auf kleine Fußstapfen zu schreiben, die dann auf einen gemeinsamen Weg gesteckt wurden.

Im Klosterrefektorium ging es wieder munter zu, fast alle Plätze waren besetzt. Die Tische bogen sich vor hausgemachten Kuchen und Torten verschiedenster Art. Diese Bäckerinnen lassen wir ab jetzt häufiger arbeiten! Siegfried Rosenow erzählte über das Entstehen und Werden der Weggemeinschaft in Neuwerk. Danach konnte man auf Reisen gehen: Sr. Marianne zeigte Bilder von der Romfahrt, an der einige im vergangenen Jahr teilgenommen hatten. Christoph Saerfeld erläuterte die Aufnahmen aus der Heiligen Stadt.

Auch die Ausstellung im Kreuzgang wurde gerne angeschaut. Auf etlichen Plakatwänden ist die Geschichte der Salvatorianerinnen in Neuwerk und das Wirken der Schwestern weltweit mit vielen Bildern dargestellt. Auch die Weggemeinschaft gestaltete eine ansprechende Wand.

Weil es noch nicht erwähnt wurde: im Kreuzgang steht auch eine große Spendenbox. Alle Gelder, die sich in ihr finden, gehen an ein Projekt der Salvatorianerinnen in Sri Lanka. Sie betreuen dort in einem Haus vom Bürgerkrieg traumatisierte Kinder.

zuhause  ...jetzt und hier   ... in der ganzen Welt    ... der Therese von Wüllenweber    ... wett völl vertällt    ... hinter Klostermauern  ... sind alle Willkommen

Presseecho