Auch hier war's voll: neben Schwestern und etlichen anderen Gästen kamen auch zwei Schulklassen.
Frau Schulten moderierte den Nachmittag.
Sr. Bonaventura berichtet über die Entwicklung des Missionsgedankens im Verlauf der salvatorianischen Geschichte. Den Vortrag können Sie nachlesen - vgl. Fließtext.
Die Schwestern des Generalates sind wieder dabei.
Zuhause ... in aller Welt. Sr. Erika berichtet von der internationalen Gemeinschaft in Szeged/Ungarn.
Nach so viel zuhören ist eine Pause wichtig.
Auch heute noch geht es von Neuwerk in alle Welt. Drei SchülerInnen der St. Elisabeth-Akademie (zu der die Krankenpflegeschule gehört) berichten sehr begeistert von ihrem Praktikumseinsatz in Beit Emmaus.
Auch im Gottesdienst ist das Tagesthema präsent. P. Hermann predigt über den Missionsgedanken Therese von Wüllenwebers...
... die Fürbitten werden in portugisisch, singhala, ungarisch, malayian und spanisch vorgetragen.
Zur Gabenprozession...
tanzt Sr. Dinusha aus Sri Lanka.
So elegant hat P. Hermann die Gaben noch nie gebracht bekommen.
'Arati' heißt dieses Verehrungsritual aus Indien.
Der Duft von Räucherstäbchen gelangt bis in die hinterste Ecke des Hauses.

17.01.2011: zuhause ... in der ganzen Welt

Dieser Tag war ganz der Internationalität der Salvatorianerinnen gewidmet. Schwestern aus Brasilien, Sri Lanka, Indien, Ungarn, Österreich, von den Philippinen und aus USA zeugten deutlich von der weltweiten Vielfalt. 

Am Nachmittag sprach Sr. Bonaventura Gödtner, die Missionsprokuratorin der deutschen Provinz, über ihre Aufgabe und die Entwicklung des Missionsgedankens im Verlauf der salvatorianischen Geschichte. Den Vortrag "Die missionarische Aufgabe der Salvatorianerinnen in der ganzen Welt" können Sie hier im pdf-Format herunterladen.

Besonders lebendig und anschaulich wurde es danach: Sr. Erika, die Leiterin der Ungarischen Provinz, erzählte von dem Neubeginn in Ungarn. Nachdem dort 50 Jahre lang keine Ordensschwestern geduldet wurden, und die ehemals blühende Provinz fast nur noch im Untergrund lebte, gibt es neben den älteren ungarischen Schwestern einen internationalen Konvent, in dem die Ungarin Sr. Erika zusammen mit Sr. Jothi aus Indien und einer Schwester aus Polen das Leben einer Gemeinde in Szeged teilen.

Zwei Schülerinnen und ein Schüler der St. Elisabeth-Akademie, zu der die Krankenpflegeschule am Krankenhaus Neuwerk gehört, erzählten in kurzen Statements begeistert und mitreißend von ihrem Praktikumseinsatz in Beit Emmaus im Heiligen Land. Ein Film über die Schule der Salvatorianerinnen in Nazareth rundete den Nachmittag ab.

Im Gottesdienst wurde die Internationalität wieder sehr deutlich. Fürbitten in fünf Sprachen - so fremde Klänge, dass die meisten Besucher sicherlich ohne die kurzen "Inhaltsangaben" im Liedheft rein gar nichts verstanden hätten. Sehr beeindruckend waren die beiden asiatischen Elemente der Feier. Sr. Dinusha aus Sri Lanka tanzte vor den Gaben her. So elegant hat P. Hermann, der der Eucharistiefeier vorstand, Brot und Wein sicherlich noch nie gebracht bekommen. Während des Hochgebets zeigte Sr. Jothi aus Indien mit Sr. Dinusha "Arati", ein Verehrungsritual. Der Geruch der Räucherstäbchen zog durch die ganze Kirche - und durch's ganze Haus.

Alle waren anschließend zu einem einfachen Abendessen eingeladen.

zuhause  ...jetzt und hier   ... der Therese von Wüllenweber    ... wett völl vertällt    ... beginnt jeder Weg    ... hinter Klostermauern  ... sind alle Willkommen

Presseecho