Der letzte Tag der Festwoche: heute sind alle eingeladen...
... und irgendwie sind auch alle da. Mit solch einem Andrang bei den Führungsterminen haben wir nicht gerechnet.
Aber zum Glück sind unsere kompetenten Kirchenführer zur Stelle: Herr Rochner...
...geht gleich mit einem Teil in die Klosterkirche.
Sr. Esthers Gruppe darf anschließend hinein.
Wie man sieht, sind alle schon etwas fußmüde. Diese Gruppe war vorher schon im Krankenhaus.
Im Kreuzgang ist den ganzen Tag Zeit, die zusammengestellten Themenplakate anzusehen.
Dies wird auch interessiert getan.
Außerdem werden an der Kreuzgangwand Bilder vom Kloster- und Kirchenumbau, sowie Krankenhausneubau (und -Abriss) gezeigt.
Wieder sorgen fleißige Helfer für das leibliche Wohl.
6 Waffeleisen sind zwischen 13 und 16 Uhr im Dauerbetrieb.
So sah es 1960 im alten Krankenhaus aus. 'Ich' als junges Mädchen am Medikamentenschrank.
Die Dame hier ist heute eigentlich nicht eingeteilt. Aber sie kanns nicht lassen.
In der Bibliothek spricht Dr. Kolf über 'Krankenhaus als salvatorianische Aufgabe'.
Zur abendlichen Eucharistiefeier ist die Kirche wieder ordentlich voll. 150 Liedhefte reichten bei weitem nicht aus.
Den Gottesdienst feiert Pfarrer Bußler mit uns.
Georg Peters ist extra von Frechen angereist, um die Orgel zu spielen,
die SDS-Band singt,
und Martin Buchheit spielt - begleitet von der Orgel - Bach auf der Trompete.
Schön, dass Sie alle da waren - ob in echt oder virtuell!

22.01.2011: zuhause ... sind alle Willkommen

10 kg Mehl, 5 kg Zucker, 6 kg Butter, 20 Päckchen Vanillinzucker, 10 Päckchen Backpulver... können Sie sich vorstellen, wie viele Waffeln das gibt?

Aber mal von vorne.
"zuhause ... sind alle willkommen" begann um 7:30 Uhr mit einer gut besuchten Laudes in der Klosterkirche, anschließend gab's Frühstück im Refektorium. Mit den Schwestern waren wohl wieder an die 70 Menschen da.
Als der erste Führungstermin näher rückte, trauten wir unseren Augen kaum. Klosterführungen gab's ja schon häufiger, aber dieser Andrang war neu. Macht aber nichts. In jeweils drei großen Gruppen ging es vormittags und nachmittags etwa 1,5 Stunden durch Kreuzgang, Kirche und Krankenhaus.

Jeder konnte zum Mittagessen ins Klosterrefektorium kommen und sich bei einer ordentlichen Gemüsesuppe für den weiteren Tag stärken.
Im Kreuzgang erfreute sich die Ausstellung Fotos aus der Geschichte der Salvatorianerinnen in Neuwerk großer Beliebtheit. Vor der Wand, auf der die alten Bilder vom Kloster- und Kirchenumbau sowie dem Krankenhaus-Neubau und -Abriss in einer endlos Schleife gezeigt wurden, erklangen Ausrufe wie "das war doch...", "weißt du noch...", "nein, Herr/Frau/Schwester XY - was war die jung..2 usw.

Das obige Waffelrezept reicht übrigens für lächerliche 350 Waffeln, im Refektorium herrschte reges Leben. Zwischen 13 und 16 Uhr waren 6 Waffeleisen und mehrere Personen im Dauerbetrieb um all die mit dem frischen Gebäck zu versorgen, die am Nachmittag unser Kloster gekommen waren.

In der Bibliothek versammelten sich Interessierte, um dem Vortrag "Krankenhaus als salvatorianische Aufgabe" von Dr. Johannes Kolf zu lauschen. Er konnte aus seinem Erfahrungsschatz als langjähriger Verwaltungsdirektor des Krankenhauses "Maria von den Aposteln" berichten.

Die Festwoche endete schließlich mit einer von Pfr. Wolfgang Bußler zelebrierten Eucharistiefeier. Er betonte in seiner Predigt, das "Eucharistie" "Danksagung" hieße und bedankte sich für das Wirken der Salvatorianerinnen in Neuwerk und weltweit.

Happy End? Jaaaa! Fortsetzung nicht ausgeschlossen!

Es müsste - wie bei einem Kinofilm - ein Abspann folgen, in dem alle Beteiligten, Mitwirkenden und Helfer genannt werden. Lassen wir's. Er würde so lang sein, dass wir am Ende schon wieder mit den Vorbereitungen für "100 Jahre Salvatorianerinnen in Neuwerk" beginnen könnten. Ganz herzlichen Danke an alle Helfer.

Und danke, dass Sie bei uns und mit uns "zuhause" waren - und sind!

zuhause  ...jetzt und hier   ... in der ganzen Welt    ... der Therese von Wüllenweber    ... wett völl vertällt    ... beginnt jeder Weg    ... hinter Klostermauern 

Presseecho